Neue Publikation: Foreign Entrepreneurship – Legitimität entsteht Schritt für Schritt  [13.05.26]

Aktueller Artikel im International Entrepreneurship and Management Journal

Foto: Kuckertz.

Innovative Gründungen müssen Vertrauen aufbauen. Für Gründerinnen und Gründer im Ausland ist das besonders anspruchsvoll, weil sie zugleich mit der Neuheit ihres Unternehmens und mit einem fremden institutionellen Umfeld umgehen müssen.

In ihrer neuen Studie „Productive foreign entrepreneurship: process tracing a sequencing strategy for legitimation in a foreign institutional context“ untersuchen Dr. Maximilian Scheu und Prof. Dr. Andreas Kuckertz, wie ein europäischer Technologiegründer in China Legitimität aufbaut. Die Studie ist im International Entrepreneurship and Management Journal erschienen und basiert auf einer longitudinalen Fallstudie über fast zwei Jahre mit Interviews, Tagebucheinträgen und Archivmaterial.

Der zentrale Befund: Legitimität entsteht sequenziell. Gründerinnen und Gründer sollten zunächst die Zielgruppen überzeugen, die sie glaubwürdig erreichen können, daraus Ressourcen und Fähigkeiten aufbauen und erst dann schwierigere Zielgruppen adressieren. Anerkennung bei einer Zielgruppe überträgt sich dabei nicht automatisch auf andere. Wer international gründet, muss Legitimität daher immer wieder neu übersetzen, absichern und an veränderte Regeln anpassen.

Der Artikel ist hier verfügbar.


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